Magazin für Männer im Aufbruch.

The Dirty Mustard DC – Warum meine Herz-Reha mit schmutzigem Mostrich endete

Hier finden Männer Tipps für mehr Leben und weniger Stress,
laute Musik für leise Tage und Erfrischendes gegen Durchhänger.


Kategorie: Allgemein


The Dirty Mustard DC – Warum meine Herz-Reha mit schmutzigem Mostrich endete

Harley Benton und die Herz-Reha

Überraschend schnell kam der Bescheid, dass ich schon gut eine Woche nach der Entlassung aus dem Krankenhaus mit einer Herz-Reha beginnen könne.

Herz-Patient*innen sollen wieder arbeitsfähig werden. Sie sollen die Krankheit verstehen, Faktoren kennenlernen, die sie begünstigen und bestenfalls ändern, was man ändern kann.

Ein entscheidender Hebel für Herzerkrankte ist eine gesunde Ernährung und viel Bewegung. Blutdruck und Blutfettwerte lassen sich zum Beispiel mit einer mediterranen Küche positiv beeinflussen. Ausdauer- und Kraftsport stärken das Herz und halten die Arterien flexibel. (mehr …)


Was macht uns eigentlich so sicher?

Herzinfarkt - was macht uns eigentlich so sicher?

„Ab nach Hause,“ sagte der Oberarzt nach der abschließenden Visite. Nach 5 Tagen und diversen Untersuchungen kann ich gehen. Früher blieb man nach einem Herzinfarkt 5 Wochen im Krankenhaus.

Ich spreche ihn auf das leichte Stechen im Herzen an. Das sei normal, da ich ja nun zwei Fremdkörper in mir tragen würde. Außerdem werde das Herzgewebe wieder belebt, das durch die Unterversorgung gelitten hatte. Daran müsse sich der Körper erst gewöhnen. Nach 5 – 7 Tagen sollte sich das geben. (mehr …)


„Wo laden Sie Ihre Akkus auf?“ – Stress macht auch dem Herz zu schaffen

Essen wie im Süden

Der Motor stotterte

Wie konnte mir das nur passieren?
Warum habe ich nicht früher etwas bemerkt?
Ich hab‘ mich doch immer so fit gefühlt!

Lag ich falsch?

In der zweiten Nacht im Krankenhaus spüre ich eine körperliche Erleichterung, irgendwie befreit. (mehr …)


Lebensdraht – Wie ein winziges Röhrchen mein Leben verändert

Lebensdraht - Herzkatheter

Es ist Sonntag. Tag 1 nach meinem Herzinfarkt.

Am Vormittag geht es ins Herzkatheter-Labor.

Die Vorstellung kam mir immer seltsam bizarr vor, dass einem ein Draht (!) ins Herz geschoben wird. Bei diesem Wort fallen mir sofort die Rollen zäh flexibler Metallfäden ein, die früher bei meinem Vater in der Werkstatt hingen. Und dann noch bei örtlicher Betäubung! Also wenn schon, dann will ich davon nichts mitkriegen. (mehr …)


Out of the blue – Wie mein Herz aus dem Takt geraten ist

Herzinfarkt - Out of the blue

„Gut, dass ich geduscht habe!“ Was man für einen Quatsch denkt, wenn es auf einmal ernst wird…

Als mir das auf dem Weg zum Einkaufen durch den Kopf geht, kommt mir irgendetwas seltsam vor. Dieser Schmerz hinter dem Brustbein, das einschnürende Gefühl im Brustkorb, die Schmerzen, die in Hals und Oberkiefer ausstrahlen. Nicht dass es mich zu Boden geworfen hätte, aber so etwas hatte ich noch nie erlebt. Soll ich lieber wieder zurückgehen?

24 Stunden später liege ich auf der Pain Chest Unit eines Krankenhauses, versorgt mit zwei Stents im vorderen Herzkranzgefäß und rund um die Uhr überwacht. (mehr …)